Burg Rabenstein

Die mittelalterliche Burg Rabenstein ist die wahrscheinlich ursprünglichste aller Flämingburgen. Und ebenso scheint auch die Landschaft rund um die Burg besonders natürlich und unberührt. In Raben entspringt das Flüsschen Plane und windet sich in zahllosen engen Bachschlingen durch eine idyllische Bachaue voller Orchideen. Fast jeder Wanderweg kreuzt hier irgendwann das schöne Flüsschen.

Oberhalb des kleinen Dorfes Raben thront auf dem 153 Meter hohen "Steilen Hagen" die stolze Burg Rabenstein. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als Straßenwarte angelegt. Durch seine Lage und Wehrbauten galt der Rabenstein lange Zeit als uneinnehmbar. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit für einen Rundgang über das Burggelände: Werfen Sie einen Blick in die Kapelle und den Rittersaal, trauen Sie sich ruhig in die Folterkammer und erklimmen Sie den 30 Meter hohen Bergfried, von dem man eine herrliche Aussicht über den waldreichen Hohen Fläming genießen kann. Im Burgvorhof finden Sie außerdem Brunnen, Scheune und Backhaus - probieren Sie ein Stück frischen Kuchen aus dem Holzofen! Im Torhaus ist eine kleine touristische Infostelle untergebracht.

In der Burgschänke werden Sie vortrefflich bewirtet - in der rustikal eingerichteten Herberge betten vor allem Schulklassen ihre müden Häupter auf die Kissen. Regelmäßig finden auf der Burg Mittelalterspektakel statt, in der Adventszeit wird hier ein Weihnachtsmarkt der Sinne veranstaltet.

Täglich (außer montags) finden im Sommer um 14.30 Uhr Flugvorführungen in der Falknerei auf Burg Rabenstein statt. Zu der Zeit, als auf dem Steilen Hagen die Burg erbaut wurde, erlebte die Beizjagd ihre Blütezeit - und bis heute fasziniert sie Groß und Klein.

Ein zwei Kilometer langer Naturerlebnispfad führt von der Burg ins Dorf und zurück. Im Naturparkzentrum lohnt der Besuch der Ausstellung - man kann hier Bäume zum Sprechen und Quellen zum Sprudeln bringen oder mit Taschenlampen die Tiere der Nacht besuchen. Die stets offene Kirche Raben bezaubert innen mit ihrer bäuerlichen Wandmalerei.

Die Gegend hier im Süden des Naturparks ist besonders dünn besiedelt und in den kleinen Orten mit ihren trutzigen Feldsteinkirchen schein die Zeit stehen geblieben zu sein. Rund um Garrey macht der Hohe Fläming seinem Namen alle Ehre. Rauf und runter geht es durch eine Achterbahnlandschaft. Die Gletscher der Eiszeiten haben hier eine kleine Hügelkette hinterlassen, von denen sich viele schöne Aussichten über Felder und Wälder bieten.

Zur Burg Rabenstein

 
Logo Tourismusverband Fläming

Kontakt zum
Naturparkzentrum
Mo-So 9-17 Uhr geöffnet
Tel. 033848 60004
E-Mail: info@flaeming.net

 

Veranstaltungssuche