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Kirchen & Klöster

Typisch für den Hohen Fläming sind die mittelalterlichen Feldsteinkirchen, die man in fast jedem Dorf findet. Da der Fläming eine Endmoränenlandschaft ist, hatten die Bauern auf ihren Feldern schon immer mit Steinen zu kämpfen, die sie zusammentrugen und zum Kirchenbau verwendeten.

Aber auch namhafte Kirchenbauer haben im Hohen Fläming ihre Spuren hinterlassen. So wurde die neugotische Backsteinkirche St. Johannis in Niemegk nach Plänen von Friedrich August Stüler erbaut. Touristische interessant ist auch die oktogonale Kirche von Golzow. Im barocken Stil wurde sie auf einem künstlichen Hügel erbaut.

Überregionale Bedeutung hat das ehemalige Zisterzienser-Kloster in Lehnin. Als erstes Kloster in der Mark Brandenburg begann hier die Christianisierung der Region. Neben seiner historischen kommt dem Kloster auch eine große kulturelle Bedeutung zu: Seine Kirche zählt zu den wichtigsten romanisch-gotischen Backsteinbauten in Brandenburg. Das Kloster ist sehr gut erhalten. Obwohl sich heute verschiedene Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Luise-Henrietten-Stifts auf dem Gelände befinden, ist die Klosteranlage für Besucher zugänglich.

 
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Feldsteinkirche Buckau

Beschreibung:
Die einschiffige Feldsteinkirche in Buckau wurde etwa 1200 erbaut und ist eine der größeren Kirchen in der Umgebung von Ziesar. Die Kirche im romanischen Baustil wurde mit Chorquadrat und Apsis errichtet und kann heute bis zu 250 Menschen Platz bieten. Es gibt mehrere mögliche Erklärungen dafür, warum damals in Buckau dieses verhältnismäßig große Gotteshaus errichtet wurde. Es wird vermutet, dass früher eine kleine Burg am Nordrand Buckaus existierte, deren Burgherr seiner Frau eine Kirche im nahegelegenen Dorf stiftete. Außerdem ist in frühen Urkunden von Buckau als "Urbs", also Stadt sowie "Civitas", einer Bürgerschaft, die Rede und es wird davon ausgegangen, dass Buckau damals größer geplant wurde, als es sich letztendlich entwickelte. Nicht auszuschließen ist auch ein Zusammenhang mit der Bischofsresidenz Burg Ziesar, in der im 13. Jahrhundert die Franziskaner und im 14. Jahrhunder die Zisterzienserinnen Einzug hielten. 

Die Kirche beherbergt den gotischen Schnitzaltar "Maria und Jesuskind mit Vogel" aus dem Jahr 1420. Das Zentrum des Altares zeigt Maria mit Jesus unter einem Kreuz, Jesus Christus hält einen Vogel in den Händen, ein Symbol für die Passion. Umrahmt werden sie von den Heiligen: Katharina, Dorothea, Barbara und Gertrud. Ganz außen, in den Flügeln des Altares, sind die zwölf Apostel abgebildet. Zur Innenausstattung der Kirche gehört eine weitere Marienfigur, die aus Lindenholz geschnitzte Muttergottes "Maria mit Jesuskind und Apfel", aus den Jahren um 1390 sowie der Grabstein der Gertrudis, der als Stufe zum Altar führt und der älteste in der Mark Brandenburg bekannte Grabstein sein soll. Oben, im Kirchturm, ertönt das Geläut der beiden etwa 500 Jahre alten Glocken, die bereits im alten Kirchturm der Buckauer Feldsteinkirche verbaut waren.

Im Jahr 1999 wurden während der Renovierung des Pfarrhauses im Hühnerstall unter Brennholz Teile eines Taufengels gefunden. Etwas später wurde noch die segnende Hand der barocken Skulptur im Schutt auf dem Hof des Pfarrhauses ausfindig gemacht. Diese Fundstücke wurden nach Magdeburg gebracht und die Gemeinde ließ den Engel dort restaurieren. Heute schwebt der Taufengel wieder im Chor der Dorfkirche zu Buckau.
Kontakt:
Feldsteinkirche Buckau
Altes Pfarrhaus
14793 Buckau (14793)
Telefon:033830-61338
E-Mail:ute.gandow@dorfkirchensommer.de

Öffnungszeiten:
Besichtigungen und Führungen in der Dorfkirche Buckau sind am Wochenende nach telefonischer Absprache möglich.

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Service:

Mehr Informationen zu Reisen und Ausflügen nach Brandenburg erhalten Sie auf www.reiseland-brandenburg.de.

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Kontakt zum
Naturparkzentrum
Mo-So 9-17 Uhr geöffnet
Tel. 033848 60004
E-Mail: info@flaeming.net

 

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